Weißt du was Gicht ist? Und wie es entsteht?

07.09.2017 00:40

Kennst du jemanden, welcher an Gicht leidet? Früher war Gicht die Erkrankung der Alter, der Großeltern. Heutzutage kann es aber auch uns treffen. Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, welche durch bestimmtes Verhalten auch herbeigeführt werden und einen von uns treffen kann. Bei Gicht sammelt sich Harnsäure im Blut, mehr als vertretbar für unseren Organismus wäre. Gelenkschmerzen sind meistens die ersten Anzeichen. Die Mehrheit der betroffenen Personen spüren es als erstes an ihren großen Zehen, es können aber auch andere Gelenke betroffen sein.

Cranberrys

Männer zwischen vierzig und sechzig sind potentielle Kandidaten, aber mittlerweile kommen auch immer mehr jüngere Mitglieder der Gattung Mann dazu. Frauen sind bei diesem Thema etwas besser bestellt, wie es scheint sind die Geschlechtshormone die Türsteher und Rausschmeißer des Körpers. Sind allerdings die Wechseljahre da, gehen die Rausschmeißer auch in Rente und wir steigen in das Gichtglücks-Karussell. Trotzdem bleiben achtzig Prozent der Gicht Patienten Männer.

Wie entsteht Gicht überhaupt?

Wie Mediziner und Forscher erklären, gibt es scheinbar eine Prädisposition für die Erkrankung. Dass bedeutet einige haben mehr Neigung zu erhöhtem Harnsäurespiegel und andere überhaupt nicht. Aber diese Neigung allein ist es nicht, was uns die schmerzliche Plage grundsätzlich bringt. Das, was wir heute essen und wie wir leben ist auschlaggebend! Begünstigend für die Entstehung einer solchen Krankheit, sind die übermäßigen Einnahmen von Medikamenten, ungesunder Ernährung, vor allem aber Bewegungsmangel und Übergewicht. Gicht wird als eine Wohlstandskrankheit bezeichnet. Gilt dies nicht auch für Adipositas?

Es liegt wie immer an dir, du triffst die Entscheidung. Eine gesunde Lebensweise könnte dazu beitragen, dass dieser Kelch an dir vorübergeht. Du könntest damit auch vorbeugen, sodass selbst wenn du zu denen gehörst, die damit leben müssen, es nicht zu einem extremen Ausmaß kommen muss. Durch Vorbeugen kannst du der chronischen Gicht entgegenwirken und damit viele Komplikationen vermeiden.

Was darf ich essen?

Sauerkirschen werden sehr empfohlen. Fleisch ist eher nicht hilfreich, Purin begünstigt die Harnsäureproduktion. Auch Milch, Butter, Käse und Eier sind mit Vorsicht zu genießen, da diese das Gewicht erhöhen und generelles Übergewicht Gicht begünstigt.

Cranberrys gehören zu den Lebensmitteln, denen nachgesagt wird, sie würden gegen Gicht helfen. Haselnuss, Walnuss und Mandeln haben den niedrigsten Purin Gehalt. Edel Nussmischung, Cocktailmischung und Cranberry Erdbeer Mix.

Da wir täglich 10 Mandeln essen möchten, passen diese Mischungen sehr gut in den Ernährungsplan. Aber wir sollten immer ausreichend Mandeln zuhause haben. Und für die besonderen Momente, gelten Brezel auch in den abgesteckten Rahmen einer Gicht, als vorbeugende Diät.


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