Chili und Nussmischung – macht wirklich glücklich

02.08.2016 00:18

„Chili macht glücklich“ las ich neulich im vorbeigehen an einem Zeitungsstand. Der Gedanke fesselte mich den ganzen Tag, sodass ich zuhause angekommen, beschloss darüber zu schreiben.

Viele Lebensmittel haben diese Schärfe, welche vom Wirkstoff Capsaicin her ruht. Der ist für die Capsaicinoiden verantwortlich und davon kommt der scharfe Geschmack in der Chilischote. Übrigens, entfernt man die Kerne ist es nicht mehr soooooooo scharf, aber wer will das tun? Dieser Wirkstoff ist ohne jeden Geschmack, jedoch vermag er die Nervenenden zu reizen, welche als Aufgabe Wärmeimpulse erkennen müssen. Ist das erst geschehen, ist für denjenigen, der sich an einem Topf Chili con Carne erfreuen möchte, ein gelungener Moment gekommen. Einige kommen mit der Schärfe gut zurecht, andere haben das Gefühl mitten in Rom zu sein als Nero die Stadt anzündete. Unsere Geschmacksnerven sind genau wie wir selbst, bei jedem anders. Der eine isst genüsslich weiter, der andere trinkt unter Tränen alles Flüssige in greifbarer Nähe. Nicht immer eine gute Entscheidung. Wirklich Linderung gibt es bei einen Glas Vollmilch, da das Fett in der Milch die Schärfe hinweg transportiert.

 

Wie es in einem Artikel der WELT aus dem Jahr 2007 formuliert war, sind „scharfe Lebensmittel die gesündeste Droge der Welt“. Die Tatsache, dass der Körper diese als Schmerz empfindet, wird von einem Glücksgefühl belohnt, dies entsteht durch Ausschüttung von Glückshormonen. Als Glückshormone kennen wir: Dopamin, Serotonin, Noradrenalin, Endorphine, Oxytocin, Phenethylamin.

Das Beste an der Chili ist wohl, dass diese die Schlammhäute aufbauen, von vielen Ärzten wird dies sogar bei Magengeschwüren, Magenblutungen oder Gastritis empfohlen. Und für diejenigen, die an etwas mehr Gewicht leiden ist der Chiliverzehr hilfreich. Wenn wir Chili essen, erwärmt sich der Körper, einige schwitzen sogar. Das kommt daher, dass Chili den Stoffwechsel anregt. Wenn der Stoffwechsel angeregt ist, werden mehr Kalorien verbrannt. Aber Vorsicht, sich nur von Chili zu ernähren ist sehr ungesund. Jede Droge hat in Maßen eine positive Wirkung, wer übertreibt zerstört auch mit Honig sein Leben. Chili verbessert auch Blutfettwerte und Blutzucker. Chili ist eine von diesen Allrounder-Produkten, die für alles gut ist, wenn die Mengen in vertretbarem Rahmen genossen werden.

Du kannst deiner täglichen Diät sechs Chilischoten hinzufügen, das ist gut, aber es fehlt der Genuss. Das ist wie die tägliche Knoblauchtablette, gut aber nicht genussvoll. Eine angenehmere und schmackhaftere Möglichkeit ist - Chili knabbern.

Erdnüsse u Cashews mit getrockneten Chilischoten ummantelt. Oder Jalapano Nussmischung auch hier sind Erdnüsse und Cashews in einem Mantel von Jalapeño. Die kleine Schote aus Xalapa (Mexico) ist eine perfekte Ergänzung zu milden Cashews.


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