_WIKI-Trockenfruechte
Trockenfrüchte sind die älteste Form, Obst haltbar zu machen, und bis heute eine der beliebtesten: Rosinen, Datteln und Feigen gehören seit Jahrtausenden in Vorratskammern, Mango, Papaya und Cranberries in die Snack-Schale. Hier erfährst du, wie aus frischem Obst Trockenfrüchte werden, was der Unterschied zwischen getrocknet und kandiert ist, welche Sorten es gibt, wie sie schmecken, wie du sie lagerst und verwendest. Am Ende findest du die Trockenfrüchte aus dem Sortiment von CrackersCompany.
Was sind Trockenfrüchte?
Trockenfrüchte sind Früchte, denen der größte Teil ihres Wassers entzogen wurde. Frisches Obst besteht zu rund vier Fünfteln aus Wasser; nach dem Trocknen bleibt nur noch ein Bruchteil davon übrig. Ohne Wasser können sich Schimmel und Bakterien kaum vermehren, und die Frucht wird ohne Kühlung monatelang haltbar. Gleichzeitig konzentrieren sich Zucker, Säuren und Aromen: Eine getrocknete Aprikose schmeckt intensiver und süßer als eine frische, weil derselbe Fruchtgeschmack in einem viel kleineren Stück steckt.
Der Begriff umfasst im Handel drei Gruppen: klassisch getrocknete Früchte wie Rosinen, Datteln, Feigen, Pflaumen und Aprikosen; kandierte Früchte wie Papaya-, Mango- und Ananaswürfel; und Fruchtchips, die durch Backen, Gefriertrocknen oder Frittieren knusprig geworden sind, etwa Apfel- und Bananenchips.
Wie Obst getrocknet wird
- Sonnentrocknung: das älteste Verfahren. Trauben, Feigen, Datteln und Aprikosen werden in den Anbauländern auf Matten oder Gestellen ausgelegt und trocknen über Tage in der Sonne. Das ergibt dunklere Früchte mit ausgeprägtem, leicht karamelligem Aroma.
- Heißlufttrocknung: in Trockenkammern mit warmer, bewegter Luft. Das Verfahren ist schneller, gleichmäßiger und unabhängig vom Wetter; die meisten Trockenfrüchte im Handel werden so hergestellt.
- Gefriertrocknung: Die Früchte werden gefroren und das Eis im Vakuum direkt verdampft. Farbe und Form bleiben fast vollständig erhalten, das Ergebnis ist leicht, luftig und knusprig.
- Frittieren: Bananen- und manche Apfelchips werden in Öl gebacken. Sie sind knusprig statt zäh und werden oft mit Honig oder Zucker abgerundet.
Manche helle Früchte wie Aprikosen, Äpfel oder Mango werden vor dem Trocknen geschwefelt, damit sie ihre helle Farbe behalten; ungeschwefelte Aprikosen sind braun statt orange. Schwefel muss auf der Verpackung angegeben werden. Damit getrocknete Früchte nicht verkleben, werden sie zudem oft mit einer dünnen Schicht Pflanzenöl überzogen.
Getrocknet oder kandiert: der Unterschied
Getrocknete Früchte enthalten nur den Zucker, den die Frucht selbst mitbringt. Kandierte Früchte werden dagegen vor dem Trocknen in Zuckersirup eingelegt. Der Sirup zieht Wasser aus dem Fruchtfleisch und wandert im Gegenzug hinein; in mehreren Durchgängen mit immer stärkerem Sirup wird die Frucht regelrecht mit Zucker durchtränkt. Danach wird sie getrocknet. Das Ergebnis ist süßer, weicher und farbintensiver als eine reine Trockenfrucht und noch länger haltbar. Kandieren eignet sich besonders für Früchte, die sich pur nur schwer trocknen lassen, weil sie sehr wasserreich oder säurearm sind: Papaya, Ananas, Melone, Kiwi, Kokos, Ingwer und Kumquat.
Ob eine Frucht kandiert ist, erkennst du an der Zutatenliste: Steht dort Zucker, ist sie kandiert oder gesüßt. Auch Cranberries werden in der Regel gesüßt, weil die frische Beere sehr sauer und bitter ist; ohne Zucker wären sie kaum genießbar. Bei kandierten Früchten steht auf der Packung häufig „getrocknet und kandiert“, weil beide Schritte nacheinander erfolgen.
Die wichtigsten Sorten
- Weintrauben: Rosinen (aus hellen und dunklen Trauben), Sultaninen (aus hellen, kernlosen Trauben, meist mit Öl behandelt) und Korinthen (kleine, dunkle Trauben aus Griechenland).
- Datteln: vor allem die weiche Medjool und die festere Deglet Nour aus Nordafrika und dem Nahen Osten.
- Feigen, Aprikosen, Pflaumen: die Klassiker aus der Türkei, Kalifornien und Südfrankreich, meist ganz oder halbiert.
- Beeren: Cranberries aus Nordamerika, getrocknete Kirschen, Blaubeeren und Gojibeeren aus China.
- Tropenfrüchte: Mango, Papaya, Ananas, Kokos und Kumquat, überwiegend kandiert aus Thailand, den Philippinen und Vietnam.
- Kandierter Ingwer: streng genommen keine Frucht, sondern das Rhizom, in Zuckersirup gegart und mit Zucker bestreut.
- Fruchtchips: Apfelchips mit oder ohne Zimt, Bananenchips, gefriergetrocknete Erdbeeren.
So schmecken Trockenfrüchte
Getrocknete Früchte schmecken konzentriert nach der frischen Frucht, aber süßer und mit mehr Tiefe: Rosinen honigartig, Cranberries säuerlich-herb, Kirschen und Blaubeeren intensiv fruchtig, Gojibeeren mild mit leicht bitterem Nachklang. Die Konsistenz ist zäh bis weich. Kandierte Früchte sind deutlich süßer, weich und saftig, mit klarem Fruchtaroma: Papaya mild und blumig, Mango intensiv und säuerlich-süß, Ananas spritzig, Kokos nussig, Kumquat zitronig-würzig mit der leicht bitteren Schale, Ingwer süß-scharf. Fruchtchips sind knusprig und schmecken leichter, weil sie kaum Feuchtigkeit enthalten.
Trockenfrüchte in der Küche
- Zum Knabbern: pur, in der Snack-Schale oder gemischt mit Nüssen als Studentenfutter oder Nuss-Frucht-Mischung.
- Frühstück: in Müsli, Granola und Porridge, gehackt im Joghurt oder Quark.
- Backen: Rosinen im Hefezopf, Cranberries in Cookies und Scones, kandierte Früchte im Früchtebrot, Panettone und Stollen.
- Kochen: Aprikosen und Datteln in Tajine und Couscous, Rosinen im Pilaw, Cranberries in Wildsaucen und Rotkohl.
- Käseplatte: Feigen, Datteln, Mango und kandierter Ingwer neben Blauschimmel- und Hartkäse.
- Desserts und Getränke: kandierte Früchte auf Eis und Pudding, getrocknete Kirschen in Schokolade, Trockenfrüchte in Punsch und Tee.
Aufbewahrung
Trockenfrüchte mögen es kühl, trocken und dunkel. Wärme lässt sie hart werden und das Aroma nachlassen, Feuchtigkeit macht sie klebrig und fördert Schimmel. Bewahre geöffnete Packungen luftdicht verschlossen auf, in der Membrandose oder im Zip-Beutel. Kandierte Früchte kleben bei Wärme zusammen; ein kühler Vorratsschrank ist ideal. Fruchtchips ziehen Feuchtigkeit und werden dann weich, hier ist ein dichter Verschluss besonders wichtig. Ungeöffnete Ware hält sich bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum. Eine weiße Schicht auf Datteln oder Feigen ist meist auskristallisierter Fruchtzucker, kein Schimmel; Schimmel erkennst du an flaumigen Stellen und muffigem Geruch.
Trockenfrüchte bei CrackersCompany
Bei CrackersCompany findest du getrocknete Beeren, kandierte Tropenfrüchte, Fruchtchips und Früchtemischungen, jeweils in der Membrandose, im Zip-Beutel und als Vorratspackung. Eine Auswahl:
- CRANBERRY DELUXE – Cranberries getrocknet (P-20100)
- CHERRY DELUXE – Kirschen entsteint und getrocknet (P-20105)
- BLUEBERRY DELUXE – Blaubeeren getrocknet (P-20104)
- GOJI-WOLFBERRY – Goji Beeren getrocknet (P-20120)
- SLICED MANGO – Mangoscheiben getrocknet und kandiert (P-20129)
- MANGO & PAPAYA CUBE – Mango & Papaya getrocknet und kandiert, in Würfeln (P-20131)
- PAPAYA CUBE – Getrocknete und kandierte Papayawürfel (P-20135)
- PINEAPPLE CUBE – Ananaswürfel kandiert (P-20145)
- KUMQUAT DELUXE – Kumquats getrocknet und kandiert, mit Schale (P-20160)
- GINGER DELUXE – Fruchtig kandierte Ingwerstücke mit Zuckerkruste (P-20125)
- APPLE CINNAMON CHIPS – Apfelchips mit Zimtgeschmack (P-20205)
- SPA FRUITY MIX – Früchtemischung getrocknet & kandiert in Pastellfarben (P-20180)
Alle Trockenfrüchte findest du über die Shop-Suche nach kandiert und getrocknet. Der Versand nach Deutschland und Österreich ist gratis.
Häufige Fragen zu Trockenfrüchten
Was ist der Unterschied zwischen getrockneten und kandierten Früchten?
Getrocknete Früchte enthalten nur ihren eigenen Fruchtzucker und wurden lediglich getrocknet. Kandierte Früchte werden vorher in Zuckersirup eingelegt, der Wasser aus der Frucht zieht und Zucker hineinbringt, und dann getrocknet. Sie sind süßer, weicher und farbintensiver.
Woran erkenne ich, ob Trockenfrüchte kandiert sind?
An der Zutatenliste: Steht dort Zucker, ist die Frucht kandiert oder gesüßt. Auf der Packung steht häufig „getrocknet und kandiert“.
Warum sind getrocknete Cranberries gesüßt?
Die frische Cranberry ist sehr sauer und bitter. Getrocknete Cranberries werden deshalb in der Regel vor dem Trocknen mit Zucker oder Fruchtsaft gesüßt, sonst wären sie kaum genießbar.
Warum sind manche getrocknete Aprikosen braun und andere orange?
Orange Aprikosen wurden vor dem Trocknen geschwefelt, damit sie ihre Farbe behalten. Ungeschwefelte Aprikosen werden beim Trocknen braun. Schwefel muss auf der Verpackung angegeben sein.
Ist die weiße Schicht auf Datteln oder Feigen Schimmel?
Meist nicht. Es handelt sich in der Regel um auskristallisierten Fruchtzucker, der an die Oberfläche gewandert ist. Schimmel erkennst du an flaumigen Stellen und muffigem Geruch.
Wie lagere ich Trockenfrüchte richtig?
Kühl, trocken, dunkel und luftdicht verschlossen. Wärme macht sie hart, Feuchtigkeit klebrig. Fruchtchips brauchen einen besonders dichten Verschluss, sonst werden sie weich.
Lust auf Trockenfrüchte bekommen? Hier findest du alle kandierten Früchte und alle getrockneten Früchte.